Energiespeicher: Kondensator
- Zwei Gegenüberliegende Metallplatten; Dazwischen Luft
- Durch anliegende Spannung werden Ladungsteilchen der Luft an entsprechende Metallplatten gedrückt; Nach kurzer Zeit fließt kein Strom mehr.
- Speichert Energie verlustfrei ABER beim laden/entladen entsteht Verlustleistung über den Ladewiderstand.
Kapazität (Gemessen in ‚Farad‘):
Feldeffekttransistor (MOSFET)
Anwendung in CMOS Logikschaltungen
Anschlüsse
- Drain: Stromabfluss / Ground
- Gate: Steueranschluss des Schalters
- Source: Stromquelle / Pluspol
Bauform
P oder N Kanal:
- P-Kanal: Pfeil in Positive Richtung
- Strom fließt von Source zu Drain
- Reagiert auf negative Spannung zwischen Source & Gate
- N-Kanal: Pfeil in negative Richtung
- Strom fließt von Drain zu Source
- Reagiert auf positive Spannung zwischen Source & Gate
- P-Kanal: Pfeil in Positive Richtung
- ‚Normal leitend‘ oder ‚Normal sperrend‘
- Leitend: Durchgezogene Linie
- Ohne Gatespannung Stromfluss
- Sperrend: Unterbrochene / Gestrichelte Linie
- Ohne Gatespannung kein Stromfluss
- Leitend: Durchgezogene Linie
SRAM & DRAM (Flüchtige Speicher)
SRAM: Static Random Access Memory
- Schneller Speicher – Kleine Kapazität
- Cache
- Verwendet Transistoren und Latches
- Benötigt kein Auffrischen zur Vermeidung von Datenverlust
- Niedrige Packungsdichte
DRAM: Dynamic Random Access Memory
- Langsamer Speicher – Große Kapazität
- PC-Hauptspeicher
- Verwendet Kondensatoren und wenige Transistoren
- Hohe Packungsdichte
CMOS
Verlustleistung: Im statischen Zustand fast keine Verlustleisstung -> Beim Umschalten kurzer Stromfluss durch Umladen der Transistoren
- Proportional zur Frequenz
Aufbau

NAND-Aufbau

NOR-Aufbau

Schaltwerke (Signalspeicher)
Nichtgetaktete Flip-Flops (Latches)
RS-Flip-Flop
Zwei Eingänge
- Setzen
- Rücksetzen
Zwei Ausgänge
- Normal
- Invertiert
Wenn ausschließlich Setzen aktiv -> Ausgang ist 1
Wenn ausschließlich Rücksetzen aktiv -> Ausgang ist 0
Wenn kein Eingang aktiv -> Letzter Zustand wird beibehalten
Wenn beide aktiv -> Verbotener Zustand (nicht definiert)

Getaktete Flip-Flops
Getaktetes RS-Flip-Flop
Wie ungetaktetes RS-Flip-Flop, bis auf:
- Getaktetes RS-FF hat einen zusätzlichen Clock-Eingang.
- Die Eingänge R & S werden erst wirksam, wenn Clock 1 ist (aufwärts Flanke)

D-Flip-Flop
Erweiterung des getakteten RS-Flip-Flop
- Rücksetz-Eingang entfällt und ist stattdessen immer das Gegenteil vom Setz-Eingang
- Damit schließt man den verbotenen Zustand des RS-Flip-Flop aus.
- Eingänge sind demnach nur noch D (Setzen) und ein Clock
- Wenn Clock 1: Dann Ausgang = D und neg. Ausgang = neg. D
- Wenn Clock 0: Vorheriger Zustand wird verwendet.

JK-Flip-Flop (Einflankengesteuert)
- Basiert auf getaktetem RS-Flip-Flop
- Zustände der Eingänge werden bei pos. Flange evaluiert & realisiert
- Verhält sich bei Zuständen, bei denen J o. K jeweils das Gegenteil sind wie RS-Flip-Flop
- Sind J u. K 0 wird der vorherige Zustand beibehalten
- Sind J u. K 1 wird der vorherige Zustand invertiert (Toggeln)
- Schließt den verbotenen Zustand des RS-Flip-Flop aus

T-Flip-Flop
- Basiert auf JK-Flip-Flop
- Kann nur Toggeln und Speichern
- J und K sind immer gleich
- Demnach nur ein Eingang und eine Clock
- Bei 0 wird der Zustand beibehalten, bei 1 invertiert

JK-Master-Slave-Flip-Flop (Zweiflankengesteuert)
- Besteht aus 2 JK-Flip-Flops; Master und Slave
- Eingänge J u. K werden bei pos. Flanke evaluiert; bei neg. Flanke realisiert
- Master: reagiert auf pos. Flanke
- Slave: reagiert auf neg. Flanke (Clock negiert)
- Ausgang des Masters ist Eingang des Slaves; Clock ist identisch


Synchron- & Asynchronzähler
Asynchronzähler
- Gatterlaufzeit (Zeit die ein Gatter zum umschalten braucht) addiert sich
- Ausgänge sind nicht konsistent!
- Einfachere Schaltung
Synchronzähler
- Alle haben den gleichen Takt
- Gatterlaufzeit immer identisch
- Kompliziertere Schaltung