BSAZusammenfassung Klasse 7-8 · 2025/2026

Zusammenfassung – Schulaufgabe 1

Betriebssysteme und Administration · Schulaufgabe 1

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Systemstart und Initialisierung

Ablauf

  1. Bootloader: Kernel und initramfs in RAM laden
  2. Kernel laden: Hardware wird initialisiert
  3. InitRamFS: Temporäres Root-Dateisystem zum laden von Modulen und Zugriff aufs echte FS
  4. Mount Root FS: Kernel mountet Dateisystem nach /etc/fstab
  5. Init starten: Erstes Prozessprogramm wird ausgeführt (init/systemd)
  6. Dienste starten
  7. Boot abgeschlossen: Bereit zur Anmeldung

SysInit vs. SystemD

SysInitSystemD
Grundidee- Traditionelles Init-System- Modernes Init-System
Startverhalten- Serielles Starten über Skripte- Startet Parallel - Schnellere Startzeiten
Konfiguration- Skripte in /etc/init.d- Units-Dateien in /etc/systemd/system
Abhängigkeiten- Kaum Abhängigkeitslogik- Umfangreiche Abhängigkeitsverwaltung - Abbrüche bei Fehlern
Logging- Über Syslog- Zentralisiertes Logging über journalctl
Resources & Sicherheitsfeatures- Kaum integrierte Features- Sandbox-Funktionen - Restriktionsmöglichkeiten
Ökosystem- In vielen alten Distros - Leicht, aber weniger Funktionen- Weit verbreitet - Oft Standard
Vor- & NachteileVorteile - Einfach, Transparent - Geringer Overhead Nachteile - Langsamer Start - Wenig AbhängigkeitslogikVorteile - Schneller Start - Robuste Abhängigkeitsverwaltung - Viele Funktionen Nachteile - Komplex - Kritik an Zentralisierung

Verzeichnisbaum – „Alles ist eine Datei“

  • Keine Laufwerksbuchstaben sondern Mountpoints
  • Jeder Benutzer hat ein Home-Verzeichnis (~)

Virtuelle Dateisysteme

  • Belegen keinen Speicherplatz
  • Zum Austausch zwischen Kernel und Anwendungen
    • Nicht zum speichern
  • Beispiele
    • /dev -> Zugang zu Hardware (Festplatte)
    • /proc -> Alle laufenden Prozesse

Dateitypen

DateitypKürzelInformationen
Reguläre Datei-Texte, Grafiken, Audiodateien, Programme
VerzeichnisdateiendOrdner; Tabelldatei mit Dateiname -> Inode-Nummer
BlockdateienbSchnittstelle zu Geräten (z.B. Laufwerk); Zugriffe werden an das Gerät weitergeleitet
ZeichengerätedateiencSerieller Strom von Ein- & Ausgaben (z.B. Terminal)
Pipe-DateipÄhnlich wie Pipes/Shell; Direkte Kommunikation zwischen Programmen ohne Zwischenspeicher
Symbolic link filelEnthält Pfadangabe (Verknüpfung)
Socket-FilessBidirektionale Interprozesskommunikation innerhalb eines Rechners

Inode (Index node)

  • Datenstruktureintrag im Dateisystem
  • Enthält Metadaten über eine Datei
    • Dateigröße
    • Dateityp
    • Benutzerrechte
    • Zeitstempel
  • Jede Datei hat eine eindeutige Inode-Nummer

Terminalbefehle

  • Siehe Buch für die meisten Befehle

Apropos

  • Befehl um nach anderen Befehlen zu suchen anhand von Begriffen in deren Dokumentation
  • Apropos kernel: Liefert alle Befehle, die „kernel“ in der Dokumentation enthalten

Buchseiten

SeiteInhalt
180SystemD
28Verzeichnisbaum
161Sudo
63Ls-Befehl
90Touch-Befehl
65Cp-Befehl
66Mv-Befehl
67Rm-Befehl
72Mkdir-Befehl
41Umgebungsvariablen
60Man-Befehl
109Grep-Befehl
124Awk-Befehl
125Sed-Befehl
100Find-Befehl